ABC-Piraten

Zusammen­arbeit zwischen Kinder­tages­stätte und Grund­schule

ABC-PiratenKindertagesstätte und Grundschule entwickeln auf der Grundlage gesetzlicher Vorgaben und in gemeinsamer Verantwortung ein Konzept, welches den Kindern den Übergang in die Grundschule erleichtern soll.


Beide Institutionen stellen Zeit und Personal zur Verfügung, um sich über den Entwicklungsstand eines jeden Kindes auszutauschen. Wir wollen herarusfinden, wo Stärken einzelner Kinder liegen oder wo es Förderbedarf gibt.

Methoden der Zusammenarbeit sollen u. a., ein regelmäßiger fachlicher Austausch über pädagogische und didaktisch-methodische Konzepte und gegenseitig Praxisbesuche sein.

Unser Ansatz als Kindereinrichtung geht davon aus, dass Kinder selbst die zentralen Akteure im Bildungsprozess werden. Für die Umsetzung unserer Ziele in der pädagogischen Praxis, nutzen wir die Form der nicht-formellen und informellen Bildung. Wir gehen von einer ganzheitlichen Bildung aus, die sich an den Bedürfnissen und lnteressen der Kinder orientiert. Projekte haben Angebotscharakter.
Fehler werden zugelassen und Umwege sind erlaubt.

In der Schule gewinnt die Form der formellen Bildung mehr und mehr an Bedeutung. Hier bekommen die "Lernangebote" einen verpflichtenden Charakter mit späteren Leistungszertifikaten.

Die Bildungsinhalte der Kindereinrichtung orientieren sich nicht ausschließlich an der zu erreichenden Schulfähigkeit, dennoch ist es Ziel beider Institutionen Bildung und Erziehung aller Kinder zu gewährleisten und zu fördern.

Schulprojekt

Jeweils am Donnerstag besucht eine Lehrerin der Grundschule Möser die Kindergartengruppen unseres Hauses. Hier fädelt sie sich in den Gruppenalltag ein. Sie spricht mit den Erzieherinnen, lernt die Schulanfänger kennen und macht sich ein Bild.
Nach und nach zieht sie sich abwechselnd mit jeweils einer Kindergruppe von zehn Kindern zurück.
Diese zehn Kinder bilden eine Projektgruppe. Innerhalb dieser Gruppe gestaltet sie ein Lernangebot, dessen Ziel es ist, Kompetenzen der Kinder zu stärken und Freude auf die Schule zu wecken. Gleichzeitig hat sie Gelegenheit, den Entwicklungsstand der Kinder festzustellen und Impulse zu geben. Es wird ein Projekthefter angelegt, in dem die Arbeiten der Kinder gesammelt werden und der als Gesprächsgrundlage für die Lehrerin mit den Eltern und Erziehern dient.
Am Ende des Projektes lernen die Kinder "ihre" Schule kennen.

Für ein persönliches Gespräch wird sich die Schule mit den Eltern in Verbindung setzen.

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